Polyphone & Thesen

 

KGM- Konzertflügel- und Gedankenmanufaktur

Bedeutung polyphoner Musik

Geistige Entwicklung durch aktives Gehirntraining mittels polyphoner Musik

 

Thesen:

Nicht zuletzt kann man die großen bahnbrechenden Entdeckungen auf allen wissenschaftlichen Gebieten, durchaus damit erklären, dass sich das moderne Klavier, in allen westlichen Gesellschaften des 19. Jahrhunderts, seit Jahrzehnten, als frühkindliches Bildungsinstrument, etabliert hatte.

In seiner Eigenschaft als unverzichtbarer Bestandteil der musikalischen Erziehung war dieses, um 1830 entwickelte Musikinstrument, der wichtigste Begleiter des seinerzeit überaus kulturell aktiven bürgerlichen Lebens, vor allem der Frauen, die kaum eine Möglichkeit hatten sich anderen Tätigkeiten zu widmen.

Daher wurde die musikalische Bildung ihrer oder anderer Kinder z.B. als Erzieherin in besonderem Maße von „unseren Urgroßmüttern“, den etwa ab 1860 geborenen, mit der damals üblichen Strenge und Fürsorge „überwacht“ und gefördert. Die aus fugalen Kompositionsformen um 1600, sich bis heute weiter entwickelnde und „klassisch „genannte polyphone Musik, wurde insbesondere durch J.S. Bachs kongeniale Kompositionen, bedingt durch deren strukturelle Komplexität, zu einer bis dato unvorstellbar komplizierten geistigen Beschäftigung.Diese, täglich über viele Stunden, nicht nur von Berufsmusikern ausgeübte Fähigkeit des Geistes, zu Konzentration und Kontemplation, war nun für mehrere Generationen kennzeichnend.

Das aktive Musizieren galt nun als eine wesentliche Möglichkeit, eine vollkommen neue Klangwelt zu erleben und diese, den individuellen Bedürfnissen und persönlichen Ansprüchen entsprechend, zu interpretieren. Diese ersten Generationen, mit einer großen Vielfalt an polyphoner Musik, aufgewachsenen Menschen, waren nun in der Lage, durch ihre erheblich gesteigerten mentalen Fähigkeiten, weitreichende Innovationen im Dienste der Forschung, sowie in allen wissenschaftlichen und unternehmerischen Gebieten, zu realisieren.

Durch die Nutzung ihres geistigen Potentials waren sie, in bislang unvorstellbarem Umfang, befähigt, eine radikale Veränderung aller sozioökonomischen Lebensbereiche, in den durch polyphone Musik beeinflussten Ländern, zu bewirken.

Der hohe Stellenwert, einer ehemals im bürgerlichen Milieu vorherrschenden musikalischen Früherziehung, wurde wundersamer Weise in der Sowjetunion schon früh erkannt, sodass dort, im zwanzigsten Jahrhundert, und teilweise auch heute noch, eine vorbildliche musikalische Ausbildung aller Kinder, als eine hervorragende Möglichkeit galt, deren „gut trainierte Gehirne“ später auch für die wissenschaftliche Forschung zu nutzen.

Diese Zusammenhänge zwischen polyphoner Musikpraxis und kreativer Wissenschaft, sind in der „westlichen Welt“ und von der vorherrschenden Bildungspolitik, leider kaum erkannt worden.

Demgegenüber wird diese musikalische Ausbildung in Japan und später in China und Korea, weitestgehend bis heute praktiziert. Dieses galt ehemals auch für das europäisch-amerikanisch geprägte Schulsystem des zwanzigsten Jahrhunderts, als selbstverständlich und sinnvoll.

Schon allein die Tatsache, dass YAMAHA jahrzehntelang, den gerade Eltern gewordenen Ehepaaren, einen Raten- zahlungsvertrag in der Geburtenklinik ihres Kindes anbot, um sicherzustellen, dass deren Kind mit dem Erreichen des sechsten Lebensjahres, ein neues Klavier erhalten konnte, (die Durchschnittsfamilie war bereit mindestens fünf Monatsgehälter für ein Klavier auszugeben), bestätigt eine wesentliche Akzeptanz des frühkindlichen Instrumental- unterrichts, in allen innovativen Gesellschaften.

Der fulminante wirtschaftliche Aufstieg asiatischer Nationen lässt sich vor Allem dadurch erklären, dass diese, sich dem westlichen Bildungssystem und insbesondere der „bewusstseinserweiternden“ Wirkung polyphoner Musik gegenüber, als besonders empfänglich gezeigt haben. Nun überlassen wir das Feld den forschenden Neurologen und Erziehungswissenschaftlern, um in eine umfangreiche Untersuchung oben genannter Zusammenhänge einzuleiten und deren Bestätigung, einer zunächst interessierten Minderheit, näherzubringen.

In den letzten Jahren wurden erstaunlich positive Resultate, während Forschungsarbeiten nachgewiesen, die mit täglich meditierenden Kindern auch aus schwierigen Verhältnissen, gemacht wurden. Insbesondere zeigte sich ein wesentlich sozialeres Verhalten und seelische Ausgeglichenheit sowie ein erheblich verbessertes Lernvermögen. Aus meinem Bekanntenkreis und von Klavierlehrern ist mir vielfach berichtet worden, wie erstaunlich positiv sich das polyphone Musizieren ihrer Schüler, auf deren Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit, auch in der Schule, auswirkt.

Streichinstrumente sind natürlich ebenso, wie alle anderen Instrumente geeignet, den Menschen zu inspirieren und das frühkindliche Gehirn nachhaltig zu trainieren, allerdings lassen sich die harmonischen Grundlagen polyphoner Musik am besten an einem akustischen Klavier darstellen.

Das Genie in Einstein hätte sich niemals, ohne seine frühkindlichen Erfahrungen mit seiner Geige und den, für diese in kaum 200 Jahren seit Bach entstandenen polyphonen Kompositionen, zu dem genialen Menschen entwickeln können, der 1913 seine Relativitätstheorie vorstellte und seitdem eine bis heute andauernde weltweite Berühmtheit erlangte.

Erst seine Ausarbeitung, dieser erst vor kurzem restlos mathematisch bewiesenen Relativitätstheorie, hat unser Verständnis eines bislang unvorstellbares Universums nachhaltig geprägt und damit die Natur- und Geisteswissenschaften, bis heute maßgeblich beeinflusst.

Werner Heisenberg wurde ebenfalls als exzellenter Klavierspieler von seinen musikbegeisterten Physiker- Kollegen geschätzt.

Der neue Inhaber von Steinway & Sons hat sich mehr als einen Kindheitstraum erfüllt, denn seine Eltern konnten ihm „nur einen Flügel“ eines anderen Herstellers kaufen:

Heute ist der, aus bescheidenen bürgerlichen Verhältnissen stammende Multi-Milliardär, wahrscheinlich nur durch begeistertes tägliches Klavierspielen zu dem „Finanzgenie“ geworden, das ihm die Inhaberschaft der ganzen Fabrik, für kaum mehr als 500 Millionen Euro, bescherte.

Stephen Hawkins Begeisterung für die „klassische“ Musik, besonders die Richard Wagners, ist trotz seiner vollkommenen körperlichen Unbeweglichkeit verständlich, da ihn diese, dank seiner geistigen Fähigkeiten, zutiefst bewegt und inspiriert.

Es wäre wohl schwer nachzuweisen, einen kreativen Natur oder Geisteswissenschaftler bzw. sonstigen interessanten Zeitgenossen zu finden, der nicht aktiv musiziert oder dies, zumindest in seiner Kindheit, getan hat. Kreatives Denken und Handeln wird in einer bislang noch unterschätzten Weise von der ständigen Synapsen- Neubildung im menschlichen Gehirn, maßgeblich durch dessen tägliches Training, beeinflusst. Daher ist die hier geschilderte Korrelation, zwischen der Entstehung der polyphonen, durch fugale Kompositionstechniken ab 1700 ermöglichten „Klassischen Musik“ einerseits, als der offensichtliche Auslöser, geistige Katalysator, Gehirntrainer und nie versiegende Inspirationsquelle, zu erkennen und den darauf folgenden, durch zahllose Erfindungen ausgelösten, fulminanten in unsere heutige Zeit führenden Modernisierungsprozess andererseits, zu erklären.

Spät, aber vielleicht nicht zu spät, sollten die Finanz- und Wirtschaftsministerien, ebenso wie Bildungs- und Kultusministerien dieser Welt, jedem Kind endlich eine gründliche musikalische Erziehung ermöglichen, denn die Zukunft, einer, mit bislang unzähligen, unlösbaren Problemen konfrontierten Menschheit, ist wie noch nie auf die Genialität eines jeden Einzelnen angewiesen, um ein Weiterleben auf diesem winzigen, blauen Planeten über die nahe Zukunft hinaus, zu ermöglichen.

Das Bürgertum vergangener Jahrhunderte und deren Werte werden leider oft, gerade durch Menschen in höheren hierarchischen Positionen und besonders diejenigen, welche in ihrer Jugend keinen Zugang zu „Klassischer Musik“ hatten, in einem historischen Kontext gesehen, der Ihnen diese o.g. Möglichkeiten und die weltweite Verbreitung dieser Musik, in allen modernen, fortschrittlichen Gesellschaften, ganz und gar nicht, als eine fantastische frühkindliche Bildungsmöglichkeit, erscheinen lässt. Die, vor Allem bei musischen Fächern, erfolgten Einsparungen im Schulsystem, haben eine nachhaltige geistige Verarmung vieler Universitätsabsolventen nach sich gezogen.

Ihre sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten sind auf ein Niveau gefallen, dass bei, um 1900 lebenden 18- jährigen Gymnasiasten, zweifellos einiges Stirnrunzeln verursacht hätte.

Zahllose Briefwechsel und Tagebücher auch ganz „gewöhnlicher“ Menschen ermöglichen uns noch heute, weitreichende Einblicke, um die Vorzüge einer facettenreichen Sprache wieder zu schätzen.

Insbesondere die bislang unerkannten Folgen einer kontinuierlichen Beschäftigung mit „hirnerweichenden digitalen Bildschirmgeräten“, sollten vor allen Dingen zu Bildungs- und Arbeitszwecken genutzt werden, anstatt als ständige Begleiter auf unser Hirn einzuwirken und dadurch die Kontrolle über unser Bewusstsein zu erlangen.

Abgesehen von der unvermeidlichen Strahlung, bewirkt die erhebliche Beeinträchtigung unserer Konzentrationsfähigkeit, ein unausweichliches Unvermögen, kreativ, schöpferisch aktiv , die unzähligen heute noch unlösbaren Probleme einer „Überzähligen“ Menschheit im 21. Jahrhundert einigermaßen passabel mitzugestalten.

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